Donnerstag, 14. Mai 2015

Liebster Award fürs Hessenmädel

Schon vor einiger Zeit wurde ich gleich zwei mal für den Liebster Award nominiert. Zum Einen von der lieben Laura vom Blog Laura kocht , die ich letztes Jahr über Instagram kennengelernt habe und zum Anderen von der lieben Andrea vom Blog cucina d'amore. Andrea und ich haben uns auf dem Blogger-Workshop von Anna und Herr M getroffen.

Herzlichen Dank an Euch beide für die Nominierung! Ich habe mich sehr darüber gefreut. Seid mir nicht böse, dass ich niemand anderen nominiere, so Kettenaktionen sind ehrlich gesagt nicht so mein Ding. Aber da ich Eure Fragen sehr spannend fand, beantworte ich die natürlich sehr gerne.


Los geht's mit Laura's Fragen:

1.      Wie kamst du auf deinen Blognamen und was macht ihn aus? 

Ich war auf der Suche nach einem Namen, der einprägsam ist, leicht zu schreiben, am liebsten nur ein Wort hat und schließlich ein Synonym für mich ist. Noch dazu wollte ich mich mit dem Blognamen nicht auf eine Schiene wie Kochen, Backen, Reisen, etc. festlegen. Und da ich meine Heimat sehr liebe, kam ich recht schnell darauf: Hessenmädel. Hier kann ich – als Hessenmädel – über all das schreiben, was ich gerne tue. Übers Backen und übers Kochen, über Do it yourself-Ideen, übers Reisen und natürlich über das schönste Bundesland der Welt.  

2. Welche Kamera benutzt du und hast du vorher schon fotografiert?

Ich benutze die Canon EOS 650D vom Lieblingsmann für die Food-Fotografie. Dafür habe ich mir extra ein neues Objektiv, das Canon EF 50mm f/1.8 II zugelegt. Im letzten Jahr konnte ich an einem Workshop bei Liz & Jewels teilnehmen, in dem ich unglaublich viel gelernt habe. Vorher bin ich ausschließlich mit einer kleinen Digitalkamera unterwegs gewesen. Die Bilder für Instagram nehme ich alle mit der Handykamera auf.
3. Zeig mir ein Non-Food-Foto aus deinem letzten Urlaub

Eines meiner Lieblingsbilder aus unserem letzten Urlaub: der Long Bay Beach auf Tortola in der Karibik – ein Paradies





4. Was ist ein Lebensmittel/ein Gericht was du gar nicht ausstehen kannst?

Blumenkohl mag ich überhaupt nicht leiden. Ansonsten probiere ich prinzipiell alles, besonders im Urlaub hab ich schon die interessantesten einheimischen Gerichte ausgetestet. Das ging schon oft gut, aber auch schon mal daneben.

5. Was ist dein Lieblingsgewürz?

Ich liebe Zimt! Und das nicht nur zur Weihnachtszeit. Ich finde, Zimt passt – besonders beim Backen – in viele leckere Rezepte rund ums Jahr. Beim Kochen bin ich der Typ, der immer nachsalzt.

6. Dein Tipp für eine ausgefallene Geschmackskombination?

Für einen Rezeptwettbewerb wollte ich zuletzt eine besondere Kombination einreichen: eine Ziegenkäsecreme im Filoteig mit grünem Spargel, Erdbeeren, Minzpesto und schwarzem Pfeffer. Leider hab ich es aus Zeitgründen nicht bis zum Einsendeschluss geschafft, aber ich möchte es auf alle Fälle auch so mal austesten.

7. Bist du handwerklich begabt?

Ich höre den Lieblingsmann jetzt schon lachen, während er meine Antwort liest. Eigentlich bin ich theoretisch unglaublich begabt, was das handwerkliche angeht. Meine partiell auftretende Zerstreutheit macht das praktisch aber manchmal etwas schwierig. Bevor wir in unser Haus gezogen sind, haben wir es mit der Hilfe von Familie und Freunden 2 ½ Monate nahezu von Grund auf renoviert und wer selbst ein Eigenheim hat, weiß: es gibt immer irgendwas zu werkeln. Also ja, ich halte mich für handwerklich begabt.

8. Was ist deine Lieblings-Jahreszeit und warum?

Jede Jahreszeit hat etwas das ich sehr mag. Der Winter die Weihnachtszeit. Der Frühling die Natur, die zu blühen beginnt. Der Sommer die Abende an denen man draußen essen und sitzen kann bis die Sterne funkeln. Der Herbst die unglaublich tollen Farben der Natur. Wenn ich wählen müsste, würde ich den Herbst aussuchen – den ich unbedingt mal im „Indian Summer“ an der Ostküste Canadas oder der USA verbringen möchte.

9. Was war das beste und schlimmste Geschenk dass du bis jetzt bekommen hast?

Das ist eine schwierige Frage. Ich finde alle Geschenke, die von Herzen kommen, toll! Ganz unabhängig davon, welchen Geldwert es hat – für mich hat ein selbstgemaltes Bild mit Widmung meines Neffen so viel Wert wie ein teures Schmuckstück. Mich macht man auch mit Koch- oder Backzutaten oder -zubehör sehr glücklich.

10. Deine Pläne für Silvester?

Silvester verbringen der Lieblingsmann und ich am liebsten mit Freunden oder der Familie. Man isst gemütlich etwas Leckeres zusammen und verbringt die Zeit bis Mitternacht mit lustigen Gesprächen oder einem Spiel. Wir sind nicht so die Party-People, die durch die Clubs ziehen.

11. Was ist etwas, dass ich sonst noch über dich wissen muss?

Alles andere findest Du hier.



Und nun noch zu Andrea's Fragen:


1.Seit wann blogst Du? 

Mein Blog ist seit Anfang November 2014 online, also noch ein Frischling.

2 Wie bist Du auf den Namen deines Blogs gekommen?

Siehe Frage 1 von Laura.

3. Dein Lieblingsrestaurant ist?

Ich esse am liebsten Sushi. Das kann man z.B. im „Okinii“ in Wiesbaden sehr gut.

4. Dein Lieblingskoch-oder Backbuch ist?

Das „Zucker Zimt und Liebe“-Backbuch von Virginia „Jeanny“ Horstmann. Ich hab schon so viel daraus nachgebacken und alles gelingt immer super und schmeckt dazu auch noch himmlisch. Meine absolute Kaufempfehlung – wer es nicht eh schon besitzt!

5. Was machst Du außer dem bloggen gerne?

Reisen! Wenn ich könnte, würde ich alles Geld und alle Urlaubstage in Reisen und die damit verbundenen Erinnerungen investieren. Es gibt noch so viele Ecken auf der Welt, die ich noch nicht gesehen habe und unbedingt noch erleben möchte.

6. Wer oder was inspiriert Dich?

Das sind vor allem andere Menschen, die kreativ sind, Leidenschaft für etwas haben und mich damit anstecken. Inspirationen für Rezepte hole ich mir gerne beim Bummeln über den Markt oder durch Lebensmittelgeschäfte. Oft entdecke ich in Büchern oder Zeitschriften Rezepte, die mich inspirieren, eine bestimmte Zutat mal wieder zu verwenden.

7. Was wäre für dich eine richtige Herausforderung beim kochen oder backen?

Ich bewundere jeden Berufskoch dafür, unter Druck so gut arbeiten zu können. Wenn ich Zeitdruck habe, geht das, was ich backe oder koche meist schief. Noch dazu werfe ich dann diverse Zutaten runter, verbrenne mich oder oder oder.

8. Was in der Küche machst Du gar nicht gerne?

Zwiebeln schälen und schneiden. Immer muss ich weinen beim Zwiebeln schneiden – trotz der unzähligen Tricks von denen ich schon gehört habe. Sogar mit einer Taucherbrille über den Augen hab ich es schon probiert. Sah unglaublich witzig aus, hat überhaupt gar nichts gebracht.

9. Was machst Du am liebsten?

Backen! Das ist meine größte Leidenschaft und ich freu mich immer sehr, wenn es anderen schmeckt.

10. Welche 3 Zutaten würdest Du auf eine einsame Insel mitnehmen?

Am ehesten wohl Gewürze wie Salz, Pfeffer, Chili. Auf der einsamen Insel, die ich mir aussuche, wächst sicher einiges an natürlichen Zutaten wie Kräuter, Obst und Gemüse. Dann fang ich mir noch frischen Fisch im Meer und alles ist gut.

11. Mit welchem Koch würdest Du gerne mal zusammen kochen?

Martin Baudrexel ! Seit der ersten Staffel „Die Küchenchefs“ find ich ihn und seine Art, anderen seine Leidenschaft fürs Kochen näher zu bringen, umwerfend. Falls er keine Zeit hätte, würde ich auch mit Mario Kotaska oder Steffen Henssler kochen. Da bin ich nicht so.
 


Vielen lieben Dank für Eure Mühe, Euch die kniffligen Fragen auszudenken. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, sie zu beantworten!

Alles Liebe aus Hessen,
Julia

Mittwoch, 15. April 2015

Mini-Schokobrötchen für den Frühlingsausflug in die Alte Fasanerie in Hanau

Endlich ist der Frühling da! Die Sonne scheint den ganzen Tag, die Sonnenstrahlen bitzeln in der Nase (den ein oder anderen bitzeln leider auch die Pollen), die Damen holen die Übergangsjacken aus den Schränken und man hat wieder so richtig Lust drauf, draußen etwas zu unternehmen. Nicht, dass ich den Winter nicht mag. Ich mag ihn sogar sehr, diesen schönen kalten Winter, aber wenn er sich so verregnet und matschig zeigt wie der letzte, dann verliert er bei mir schnell an Sympathie. Zum Glück ist nun wirklich der Frühling eingekehrt und man merkt regelrecht, wie alle nach den Sonnenstrahlen lechzen. In der letzten Woche waren wir zum ersten Mal in diesem Jahr im Biergarten, wie viele andere mit uns. Auch wenn es noch ein bisschen frisch war: endlich wieder draußen sitzen!

Am Sonntag ging es dann mit Kind und Kegel auf in einen der schönsten Wildparks in Hessen, die Alte Fasanerie in Hanau.

 

Der Wildpark bietet auf einer Fläche von 107 Hektar ca. 350 Tiere in ca. 35 verschiedenen Tierarten und liegt nur eine knappe halbe Autostunde entfernt von der Frankfurter Innenstadt. Es gibt neben den weitläufigen Tiergehegen auch einen Waldseilpark, eine Falknerei mit eigener Flugshow (hier können die Fußball-Fans unter Euch das Maskottchen der Frankfurter Eintracht bestaunen: den Steinadler Attila) und sogar ein Geocache für die Rätselfreunde.



Und wenn die Kids müde sind von den 15km Wanderwegen, die durch den Wildpark führen, freuen sie sich sicher über eine Pause auf einem der zwei Spielplätze. Was die kleinen, aber auch großen Ausflügler sicher auch super finden, ist eine kleine Stärkung aus dem Rucksack. Für unsere kleine Wandertruppe hatte ich am Sonntag früh noch schnell ein paar Mini-Schokobrötchen gebacken. Die stehen inklusive Backzeit in nicht mal 20 Minuten auf dem Tisch und sind praktisch für kleine Kinderhände.

 

Mini-Schokobrötchen

für ca. 24 Stück (je nach Größe)

Zutaten:
340g Mehl
200ml Vollmilch
50g Zucker
10g Backpulver
100g Butter
1 Handvoll Schokoladen-Tropfen oder Chunks
1 Ei

Zubereitung:
1. Den Backofen auf 200°C Ober- und Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.
2. Mehl, Vollmilch, Zucker und Backpulver in eine Schüssel geben und grob vermischen.
3. Butter in einem Topf oder in der Mikrowelle schmelzen und zur Mischung geben. Nun alles mit den Händen gut verkneten. Der Teig sollte feucht sein, aber nicht so klebrig, dass er Euch noch an den Fingern hängt. Dann lieber noch ein wenig Mehl dazugeben und nochmals verkneten. Jetzt noch die Schokotropfen unterkneten.
4. Aus dem Teig kleine Kugeln formen und auf das Backblech legen. Das Ei in einer Tasse o.ä. verquirlen und damit die Teigkugeln bestreichen.
5. Die Mini-Schokobrötchen ca. 15min backen. Auskühlen lassen und als Proviant mitnehmen. Oder gleich warm probieren.


Der Teig stammt eigentlich aus dem Rezept für "Schwedische Zuckerkringel" aus meinem Lieblings-Backbuch "Zucker, Zimt und Liebe". Ich verändere es immer mal und nehme statt dem Hagelzucker aus dem Originalrezept eben Schokotropfen oder auch Rosinen oder Cranberries und forme Brötchen statt Kringel. Schmeckt alles toll. Sagt auch mein Neffe.

Alles Liebe aus Hessen,
Julia

Edit: Die Schokobrötchen schmecken frisch gebacken am Besten. Am nächsten Tag sind sie etwas trocken. Aber sie werden eh ratz fatz weg sein, also macht Euch keine Sorgen. ;-)

Mittwoch, 1. April 2015

Beschwipste Panna Cotta

Wenn man sich die derzeitige Wetterlage so betrachtet, sollte für die Ostereiersuche wohl eher ein Fangnetz bereit gestellt werden, um die vom Winde verwehten Osternester zügig einzufangen. So arg windet und stürmt es derzeit im schönen Hessen und im Rest der Republik. Aber ich will mich nicht beschweren, schließlich kann man am Wetter nichts ändern und außerdem durfte ich vor kurzem erst zwei Wochen feinste Karibik-Sonne genießen. Das wärmt von innen noch nach. Gerne zeig ich Euch diesen Monat mal ein paar Eindrücke unserer Rundreise. Bis dahin ist in Deutschland vielleicht auch der Frühling eingekehrt.

Heute hab ich aber - so kurz vor Ostern - noch ein schnelles und leckeres Dessert-Rezept für Euch. Allerdings nur für die großen Hasen, da steckt nämlich ein großer Schuss Likörchen drin.


Eierlikör-Panna-Cotta  

für etwa acht Dessert-Gläschen

Zutaten:
1 Vanilleschote
600g Schlagsahne
40g Zucker
1 Prise Salz
5 Blatt Gelatine weiss
150ml Eierlikör

300g Beerenobst nach Lust und Laune
2 EL Puderzucker
evtl. einige Minzblätter

Zubereitung:
1. Die Vanilleschote längs aufschneiden, das Vanillemark herauskratzen und beides mit Sahne, Zucker und Salz in einem Topf zum Kochen bringen. Das Ganze ohne Deckel ca. 12-15min bei schwacher Hitze köcheln lassen. Öfter mal umrühren.
2. Währenddessen Gelatine in kaltem Wasser einweichen lassen. Topf vom Herd nehmen und die Vanilleschote entfernen. Die Gelatine ausdrücken und unter ständigem Rühren in der heißen Sahne auflösen.
3. Nun den Eierlikör unterrühren und anschließend in kalt ausgespülte Gläser gießen. Mindestens drei Stunden, am besten über Nacht in den Kühlschrank stellen.
4. Die Beeren verlesen, waschen und abtropfen bzw. tiefgekühlte Beeren auftauen lassen. In ein geeignetes Gefäß geben und mit dem Pürierstab pürieren. Danach mit Puderzucker abschmecken und zur Panna-Cotta servieren.

Das Rezept stammt aus dem Gugelhupf-Magazin 2.2015 von Dr. Oetker.


Ich wünsch Euch ein tolles Osterfest!

Alles Liebe aus Hessen,
Julia

Samstag, 21. März 2015

Nadine von Lieblingsschön {zu Besuch beim Hessenmädel}

Als Dritte im Bunde möchte ich Euch heute meine Bloggerfreundin Nadine von Lieblingsschön vorstellen. Nadine habe ich im März 2014 bei einem Workshop in Stuttgart kennengelernt. Sie war meine Sitznachbarin und im Gegensatz zu mir schon mitten drin im Bloggerleben. Auf ihrem Blog Lieblingsschön schreibt sie über alles was das Leben schön macht. Über tolle Rezepte, übers Bentoboxen - richtige Pausenbrot-Kunst - und über die kleinen Dinge, an denen sie sich erfreut. Und das ist auch das was ich an Nadine so mag. Diese Begeisterung für kleine Dinge, die sie immer wieder zum Ausdruck bringt.

Liebe Nadine, ich freue mich sehr, dass Du heute bei mir zu Gast bist und Dir so viel Mühe gemacht hast! Dafür sage ich von Herzen Danke! Ich freu mich darauf, Dich bald mal wieder zu sehen! 





Hallo ihr Lieben,
richtig gemütlich ist es hier im  „Hessenmädel“-Blogwohnzimmer, auf das ich heute ein bisschen aufpassen darf.

Als mich Julia Anfang des Jahres fragte, ob ich einen Gastbeitrag für sie schreiben möchte, hat mir das nicht nur meinen Montag versüßt, sondern ich habe auch sofort JA gesagt. Denn eine so liebenswerte Person wie Julia, trifft man nicht alle Tage. Wir waren Sitznachbarn beim Workshop für Blogger vor fast genau einem Jahr. Mich hat in diesem Jahr schon zweimal eine „Happy-Mail“ von ihr erreicht – und was soll ich sagen – die Julia schaut genau hin, hört genau hin – ist unglaublich aufmerksam und hat mir Dinge geschickt, die ich ABSOLUT liebe! Und jetzt hat sie sich diesen wunderschönen Blog geschaffen, den ich sofort ins Herz geschlossen habe. 
Deshalb habe ich mir viele Gedanken gemacht, was ich fürs „Hessenmädel“ backen, kochen, basteln oder bentoboxen will und bin zu dem Ergebnis gekommen, dass etwas kleines, farbenfrohes, „Frühling“-Rufendes  genau das Richtige sein würde. 
Ich kann nämlich den Frühling nicht mehr abwarten! Ich möchte Sonne, Blümchen, Blütenbäume, das erste Mal im Cafe draussen sitzen und nicht frieren und den allerersten Biergartenbesuch! Rüblikuchen gehört für mich zum Frühling dazu. Und seit ich den mit Cream-Cheese-Frosting probiert habe, schmeckt er mir noch viel besser als nur mit Puderzucker. Achja – und normalgroße Dinge in Miniaturausgabe sind ja genau nach meinem Geschmack, deshalb versüße ich euch den Tag mit Rübli-Petit-Fours mit Cream-Cheese-Frosting!

Klein, supersaftig, cremig, lecker UND – wie meistens – schnell gemacht!


Hier das Rezept für ein Blech  (aus dem dann die Petit-Fours ausgestochen werden)
5 große Karotten
250 g weiche Butter
300 g Zucker
300 g Mehl
1 Päckchen Vanillezucker
8 Eier (M)
1 Päckchen Backpulver
200 g gemahlene Mandeln
120 g gehackte Mandeln
1 Zitrone

Für das Frosting: 
200 g Frischkäse
200 g Mascarpone
150 g Puderzucker
2 – 3 Packungen Marzipanrübli (schmeckt aber auch ohne gut)

So geht’s: 
Backblech fetten und mehlen. Backofen vorheizen (180 Grad / Ober-/Unterhitze)
Karotten schälen und fein raspeln. Mit dem Saft der Zitrone vermischen und beiseite stellen.
Butter, Vanillezucker und Zucker mit den Schneebesen des Mixers cremig rühren.
Die Eier nacheinander dazugeben und einrühren. Mehl, Backpulver und gemahlene Mandeln in einer Schüssel mischen und nach und nach under die Butter-Zucker-Ei-Mischung rühren.
Gehackte Mandeln und geriebene Karotten unterheben. Im Backofen ca. 40 Minuten lang backen.Aus dem Ofen nehmen und vollständig auskühlen lassen.
Mit einem runden Ausstecher kleine Kreise vom Teig ausstechen (der Rest des Teiges kann z.B. zu Cakepops verarbeitet werden)
In einer Schüssel Frischkäse, Mascarpone und Puderzucker mit einem Schneebesen verrühren (ich würde das nicht mit dem Mixer machen, sonst wird es zu weich)
Die Masse in einen Spritzbeutel füllen und auf die kleinen Küchlein spritzen. Marzipanrübli auf jedes Törtchen setzen!
Fertig sind die Petit-Fours!





Liebe Julia,

schön, dass ich heute hier zu Gast sein durfte! Ich freue mich schon auf kommende Blogposts von dir und hoffe, wir sehen uns auch ganz bald im realen Leben wieder! Falls du München mal erleben möchtest – ich bin gerne dein Touri-Guide!

Lieblingsschöne Grüße,

Nadine

Samstag, 14. März 2015

Sandra von From Snuggs Kitchen {zu Besuch beim Hessenmädel}

Als Zweites besucht mich heute die liebe Sandra von From Snuggs Kitchen - meine erste Anlaufstelle für leckere Cookie-Rezepte. Auf Sandras Blog findet Ihr sogar die legendären Cookie-Charts. Da ist sicher für jeden etwas dabei. Aber sie hat nicht nur tolle Rezepte für Cookies und weitere süße Leckereien auf Lager, auch ihr Brot backt sie selbst und noch vieles mehr.

Liebe Sandra, vielen lieben Dank für Deine Mühe, die Du Dir für mich gemacht hast. Ich freu mich sehr darauf, Dich bei weiteren Bloggertreffen in unserem schönen Hessen wiederzusehen!


Ich freue mich, das Julia mir heute hier ein Plätzchen freigemacht hat - Hallo an alle, ich bin Sandra. 
Julia & ich haben uns im letzten Jahr persönlich kennen gelernt und direkt festgestellt, dass uns so einiges miteinander verbindet. Nicht nur, dass wir beide aus Hessen kommen, Zwillinge sind und das Kochen & Backen lieben - nein, auch New York und Cookies lieben wir beide sehr. 

Was liegt da näher, als ein paar Cookies mitzubringen? Eben! 

Das heutige Rezept ist für wirklich schokoladige Cookies. Im Rezept wird unter anderem Chocolate-Extrakt verwendet - er ist aber kein muss. Wer keines hat, greift einfach zu einem Löffel Rum. Auch dieser hebt den Schokoladengeschmack.



Very Chocolate Cookies


Zutaten:
125 gr Butter, weich
40 gr Zucker, braun
40 gr Zucker, weiß
Prise Meersalz
1 TL Vanille-Extrakt oder 1 Pa Vanillezucker
1 TL Schokoladen-Extrakt
1 Ei 
90 gr Weizenmehl, Typ 405
55 gr Weizenvollkornmehl
25 gr Kakao
1⁄2 TL Natron
140 gr Schokolade, gehackt oder Drops
30 gr Kakaonibs oder ersatzweise Schokolade

Zubereitung:
Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.

In einer Schüssel Butter und beide Zuckersorten verrühren, dann das Ei und Vanille- sowie Schokoladen-Extrakt unterrühren. Die Mehle mit dem Natron, Kakao und Salz vermengen, unterrühren. Die Schokolade abwiegen und klein hacken und zusammen mit den Kakaonibs unterrühren.

Mit 2 Esslöffeln oder dem Eisportionierer Kugeln auf die Backbleche verteilen, etwas Abstand lassen, da die Cookies breiter werden. Die Kugeln mit einem bemehlten Glasboden oder der Hand etwas flach drücken, sie sollten etwa 2-3 mm hoch sein. Die Bleche nacheinander für etwa 10-12 min. auf der mittleren Schiene backen, die Cookies sollten goldbraun am Rand sein. Aus dem Ofen nehmen, kurz (ca. 5 min.) auf dem Blech abkühlen lassen, dann auf Gittern komplett auskühlen lassen.